creditshelf magazin
Nº12 | April 2021
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GRIDSCALE: Komplexe Cloud Technologie einfach zugänglich

gridscale ist ein Cloud-Technologieanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen entwickelt intuitiv nutzbare und flexible Cloud-Technologien. Über eine leicht verständliche Oberfläche kann die IT-Infrastruktur auch von Personen ohne tiefes IT-Know-how verwaltet werden. Die Finanzierung von creditshelf hilft dem stark wachsenden Unternehmen dabei, seine Position als innovatives und sicheres europäisches Cloud-Unternehmen auszubauen.

Für viele mittelständische Unternehmen ist Cloud Computing in den letzten Jahren zu einer unverzichtbaren Ergänzung ihrer IT-Infrastruktur geworden. Denn die Vorteile der Technologie sind überzeugend: Flexibel können bei Bedarf IT-Ressourcen hinzu geschaltet werden, hohe Skalierbarkeit und Kostentransparenz machen die Cloud attraktiv. Zumal der Anbieter einen Teil des Managements übernimmt, kümmert er sich doch um die Einhaltung von Mindest-Sicherheitsstandards und um die Verfügbarkeit.

Die Umsetzung von Cloud-Infrastrukturen in der Praxis ist jedoch keineswegs trivial. Jeder Business Case hat andere Voraussetzungen und Anforderungen. Zwar bietet der Markt inzwischen eine Vielzahl verschiedener Angebote, der Kunde hat die Qual der Wahl zwischen marktbeherrschenden amerikanischen Anbietern und spezialisierten heimischen Lösungen aus Deutschland. Diese miteinander zu vergleichen ist schwierig bis unmöglich. Die technische Umsetzung und Integration mit der bestehenden IT-Infrastruktur erweisen sich allzu oft als kompliziert und langwieriger als gedacht. Hinzu kommen datenschutzrechtliche Bedenken. Sind die Daten in der Cloud sicher? Auch wenn der Cloud-Infrastruktur-Betreiber in den USA sitzt?

Innovatives und intuitives Cloud Computing

Diese Widersprüche aufzulösen, die Komplexität zu reduzieren und Cloud Computing für Kunden schneller und innovativer umzusetzen – genau das hat sich das Kölner Unternehmen gridscale zur Aufgabe gemacht. gridscale wurde von Cloud-Computing-Experten gegründet. Während viele andere Cloud-Dienstleister auf einen bestimmten Bereich oder eine spezielle Branche fokussiert sind, verbinden die Lösungen von gridscale die unkomplizierte Bereitstellung von Cloud-Infrastruktur bzw. einer kompletten Entwicklungs- und Betriebsplattform (Infrastructure/Platform as a Service) mit dem Betrieb komplexer Anwendungen (Software as a Service) in der Cloud. Henrik Hasenkamp, CEO und Mitgründer von gridscale, beschreibt das so: „Bei der Entwicklung unserer Angebote haben wir besonders großen Wert auf eine leicht verständliche und intuitiv bedienbare Management-Oberfläche gelegt. Für den Nutzer ist so die ganze Komplexität eines Rechenzentrums übersichtlich und einfach über eine web-basierte Oberfläche zu bedienen. Unsere Kunden sind damit in der Lage, komplexe Hosting- und Infrastrukturprojekte flexibel und genau nach ihrem Bedarf zu realisieren.“

Und nicht nur das: gridscale setzt auf zukunftsorientierte Technologien, wie zum Beispiel Machine Learning und Künstliche Intelligenz, um die Cloud auf ein neues Level zu heben. So verspricht der Dienstleister seinen Kunden eine Verfügbarkeit von 100 Prozent. „Dieses Versprechen lässt sich mit dem herkömmlichen reaktiven Betrieb eines Rechenzentrums nicht einhalten“, sagt Henrik Hasenkamp. „Wir beugen möglichen Störungen vor, in dem wir kontinuierlich bestimmte Parameter in der IT-Landschaft, wie etwa Umgebungstemperaturen, Spannungspegel oder Latenzzeiten, messen und interpretieren. Vollautomatische Algorithmen erkennen auf Basis dieser Daten in Echtzeit, ob es sich um Anomalien handeln könnte und ob ein Risiko besteht. So können wir reagieren, bevor es zu einer Störung kommt.“ Zugleich hat sich gridscale damit ein dynamisches Kapazitätenmanagement eingerichtet, welches dabei hilft, die Ressourcen sehr effizient zu verwalten. Kunden können im laufenden Betrieb weitere IT-Ressourcen hinzuschalten und Wartungsfenster oder Systemunterbrechungen vermeiden.

Datenschutz als Wettbewerbsvorteil

gridscale hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich als attraktive Alternative zu den großen internationalen Public Cloud-Anbietern etabliert. Gerade mittelständische Unternehmen schätzen neben dem Serviceumfang und der größeren Kundennähe dabei vor allem die Sicherheit und Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit mit dem Kölner Dienstleister. „Die Unternehmen stehen unter dem ständigen Druck, agiler, flexibler und vor allem digitaler zu werden“, so die Einschätzung von Henrik Hasenkamp. „Die Corona-Pandemie hat diesen Handlungsdruck nochmal verschärft. Und nicht nur das: Immer stehen Fragen rund um den Datenschutz und die Datensicherheit im Raum. Zu Recht sind dies entscheidende Kriterien bei der Auswahl eines Dienstleisters.“

Konkret heißt das: Der Datenschutz, den globale Cloud Provider bieten, genügt nach dem europäischen Verständnis nicht. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) regelt, wie Unternehmen mit personenbezogenen Daten umgehen müssen, um diese weitestgehend zu schützen. Abkommen zwischen der EU und den USA, wie Safe Harbor und Privacy Shield, sollten die transatlantische Zusammenarbeit in diesem Bereich regulieren. Beide wurden vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) für unwirksam erklärt, weil sie den Vorgaben der DSGVO nicht genügen. Auch das lenkt den Blick der Unternehmen, die auf der Suche nach einem Cloud Provider sind, verstärkt auf etablierte heimische Dienstleister wie gridscale.

Der richtige Moment für gesundes Wachstum

gridscale will dieses expansive Momentum im Markt strategisch für sich nutzen. Mit der finanziellen Unterstützung von creditshelf kann gridscale nun sowohl das Geschäftswachstum als auch die Produktentwicklung forcieren. Neben der funktionalen Erweiterung der Public Cloud-Plattform steht insbesondere der Ausbau der Hybrid Core- Technologie im Vordergrund. Damit adressiert gridscale den stark wachsenden Markt der sogenannten hyperkonvergenten Infrastrukturen. Dieses Konzept verbindet die Vorteile der Cloud mit denen eines eigenen Rechenzentrums und macht im Prinzip das gesamte Rechenzentrum zu einem flexiblen Service. Gridscale-Kunden können ihre Bestands-IT in eine moderne Cloud-Infrastruktur überführen und in hybriden Mischmodellen weiter nutzen. 

„Cloud Computing bildet das Rückgrat der Digitalisierung und steht im Zentrum jeder zukunftsorientierten Unternehmensstrategie. Das Geschäftsmodell wie auch das künftige Potenzial von gridscale haben uns daher sofort überzeugt“, sagt Dr. Daniel Bartsch, Co-Gründer und Vorstand von creditshelf. „Zugleich verstehen wir als selber digital geprägtes FinTech-Unternehmen die Notwendigkeit, gerade jetzt gezielt und zügig nach vorne zu investieren und die Position im Markt schnell weiter auszubauen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen in einem so expansiven Umfeld.“

„Creditshelf ist der ideale Partner für uns“, ergänzt Henrik Hasenkamp. „Hier unterstützen uns Experten im Bereich der digitalen Mittelstandsfinanzierung mit sehr viel Marktgespür und Sachverstand in Verbindung mit einer zugleich schnellen und vollkommen unkomplizierten Abwicklung. Beides deckt sich hervorragend mit unserem eigenen Selbstverständnis als Cloud-Dienstleister und schafft damit beste Voraussetzungen für eine vertrauensvolle und langfristige Kooperation.”